27.06.2018

Holt Holding Group schließt Rahmenvertrag mit Nordex ab

120 Anlagen im Wert von einer halben Milliarde Euro

Andorra/Haselünne. Die Holt Holding Group hat mit dem Windkraftanlagenhersteller Nordex einen Rahmenvertrag über 120 Anlagen vom Typ 100 WEA Nordex N149 abgeschlossen. Die Anlagen seien für 13 Projekte in Nordwestdeutschland vorgesehen. Dies entspreche einem Rahmenvertrag von über 500 Megawatt und einem Auftragsvolumen in Höhe von 500 Millionen Euro. Die Anlagen werden in den deutschen Werken des Windkraftwerksherstellers gefertigt und in den nächsten fünf Jahren realisiert.

„Die hohe Qualität der Anlagen und das gute Preisleistungsverhältnis sind überzeugend“, so Dr. Hendrik Holt. Groupdirektor bei der Holt Holding Group. Er schätze die enge Verbindung zu Nordex als Partner, auf den man sich verlassen könne. „Der Rahmenvertrag ist erforderlich, da wir somit die Realisierung der Projekte sichern können“, so Holt weiter. Bei dem Anlagentyp handelt es sich um die ertragsreichste Turbine des Herstellers für Standorte mit schwachem bis mittleren Windgeschwindigkeiten. Trotz der hohen Leistung liegen die Schallemissionswerte sehr niedrig. Die Turmhöhe beträgt zwischen 125 und 165 Metern und die Flügel haben einen Durchmesser von 149 Metern. „Die Anlagen bieten bei den vorgegebenen Windverhältnissen den maximal möglichen Ertrag“, ergänzt Heinz Luchterhand., ebenfalls Groupdirektor der Holt Holding Group. 

Die Unternehmensgruppe ist als aktiver Frühphaseninvestor und Projektentwickler an Windparks in Deutschland, Andorra, den Niederlanden, Frankreich und Asien beteiligt. Der Jahresumsatz liegt bei 100 Millionen Euro. „Es zeigt sich, dass Windenergie an Land als Leistungsträger der bundesweitern Energieversorgung unersetzbar geworden ist“, ist Holt überzeugt. Aber auch in anderen Ländern fände ein Umdenken in der Energieversorgung statt. „Gerade asiatische Länder, wie zum Beispiel Indonesien haben die wichtige Rolle der erneuerbaren Energieträger wie die der Windkraft erkannt“, so Luchterhand. Deutschland mit seiner Vorreiterrolle in Sachen erneuerbare Energien könne hier Impulse setzen.

Durch die Übernahme des Kassler Unternehmens Vortex Energy durch die E.ON Climate & Renewables wurde die Holt Holding Group vor kurzem indirekter Partner von E.ON. Von Vortex übernommen wurde durch E.ON die 300 MW-Projekt-Pipeline sowie eine ganze Reihe Projekte in der frühen Planungsphase. Von der 300 MW-Projekt-Pipeline hat das Haselünner Unternehmen mehr als die Hälfte beigesteuert und führt diese als Joint Venture mit E.ON weiter. Insgesamt hat die Holt Holding Group sieben Projekte mit einer Gesamtleistung von 190 MW in den Vortex-Bestand eingefügt. Dies entspricht einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 220 Mio. Euro. E.ON verschafft sich mit der Übernahme von Vortex Zugang zu dem Know-How der Hessen direkt sowie der Niedersachsen durch das Joint Venture indirekt. 

Quelle: Medieninformation Holt Holding
Foto: Holt Holding

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